2014/2015

„Ach, du liebe Zeit…“, unter diesem Motto laden die Saturnalen heuer ihre Gäste auf eine Zeitreise ein. Angeführt wird der große Hofstaat von den Tollitäten Prinz Jürgen II. (Joachmisthaler) und Prinzessin Christina II. (Stich), die mit ihren humoristischen Reden das Publikum ein ums andere Mal zum Lachen bringen. Den Kinderhofstaat regiert in der Session 2014/2015 das Kinderprinzenpaar Domenik I. (Seidel) und seine Lieblichkeit Vanessa I. (Braschke). Den Programmauftakt setzt zunächst das traditionelle Programm, in dem die Prinzenpaare mit ihren Walzern und die Garden mit den Märschen brillieren. Beim Showprogramm geht es mit den Jüngsten los, die mit den „Flintstones“ in der Steinzeit landen. Danach finden sich die Besucher im Gallien zur römischen Besatzungszeit wieder. Die „Jungen Wilden“ schlüpfen in die Kultkostüme um Asterix und Obelix und präsentieren dieses Mal etwas weniger Tanz, dafür mehr Slapstick und Persiflage. Die Jugendshowtanzgruppe flirtet anschließend mit dem „Großen Gatsby“ der Goldenen Zwanziger Jahre, landet in den „rockenden“ 50er und 60er Jahren, um abschließend die Beatles zu besuchen. Mit den Hofdamen und Elferräten geht es zurück ins Mittelalter zu den „alten Rittersleut“, bevor die heiß erwartete Showtanzgruppe die Bühne erobert und nach der Choreographie von Sylvia Hann die Neuzeit mit Queen, Michael Jackson und Snap aufbereitet. Unbestrittener Höhepunkt in Sachen Tanz, Choreographie und Kostüm ist allerdings der abschließende Blick der Showgruppe in die Zukunft. Illuminierte Kostüme mit Flügeln, blinkende Rollerblader, farbig leuchtende Tutus in einer an das klassische Ballett angelehnten Einlage zu futuristisch anmutender Musik: hier werden optisch und akustisch alle Register gezogen. Außerdem lassen sich Landrätin Tanja Schweiger und ihr Lebensgefährte Hubert Aiwanger bei der Kostümfrage für die „Fasnacht in Franken“ in Veitshöchheim von Katharina jun. und Karl-Michael Brückl in der Saturnalia-Geschäftsstelle beraten. Wie bedeutungsvoll die Entscheidung bei der Kostümfrage gesehen wird, zeigt sich durch die Anwesenheit des Bayerischen Fernsehens, das ein Kamerateam schickt, um die Vorbereitungen der beiden prominenten Sitzungsteilnehmer zu dokumentieren. Pünktlich zum Sessions-Start geht die von Ralf Winklmeier komplett neu gestaltete Saturnalia-Homepage online.

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