1986/1987

Im Jahre 1986 wurde Neutraubling zur Stadt erhoben. Aus einer Stammtischlaune heraus gründeten am 11.11.1986 23 Damen und Herren der Aufbaugemeinschaft einen Faschingsverein und gaben ihm den Namen Saturnalia.
Zweck des Vereins ist es, so steht es in den Statuten, Frohsinn und faschingsmäßige Heiterkeit zu pflegen, dem bodenständigen Humor unter Wahrung des heimatlichen Brauchtums Geltung zu verschaffen, das gesellschaftliche Leben vor allem aber in der Faschingszeit zu fördern und in gemeinnütziger Weise auch anderen Vereinigungen und Organisationen sowie den Behörden bei den alljährlichen Faschingsveranstaltungen ratend und helfend zur Seite zu stehen.

Ein weiteres Anliegen ist die Heimatpflege und die Heimatkunde auf dem Gebiet der Sammlung, Erhaltung und Wiederbelebung alter Faschingsbräuche, alter Texte und alten Liedgutes.

Höhepunkte im Vereinsjahr sollen die Faschingseröffnung im November und der Kehraus am Faschingsdienstag sein. Das faschingsmäßige Programm des Vereins soll fast ausschließlich von Vereinsmitgliedern erarbeitet und präsentiert werden. Im ersten Vereinsjahr wurde zunächst einmal das organisatorische Gerüst gezimmert. Zum Präsidenten wurde Karl Brückl, zum Hofmarschall Karl F. Böhm, zum Schatzmeister Peter Zistl und zum Schriftführer Wilfried Vatter gewählt. Auch einen Senatsausschuss gab es, dem Johann Diem, Josef W. Konrad, Emil Bollenbach, Hermann Schmachtel, Josef Baumgartner, Oswald Hoheisel sowie Gerald Nierlich als Sprecher des Elferrates angehörten.

Die Aktivitäten im ersten Jahr bestanden in Auftritten bei so mancher Veranstaltung in den Nachbarstädten Regensburg und  Wörth.

Die Abbildungen zeigen den Gründungsorden mit der Jahreszahl des Gründungsjahres und die Gründungsurkunde.

Saturnalia_Orden_1986

Saturnalia_Gründungsurkunde

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